Despacho-Zeremonien - Der Moment zwischen Wunsch und Wirklichkeit und ganz viel Gefühl

Veröffentlicht am 22. Januar 2026 um 12:06

Manifestieren aus dem Kopf heraus hat sich für dich noch nie ganz stimmig angefühlt? Visionboards sind nicht dein Ding? Dann bist du hier richtig. 
Es gibt Wünsche, die sich nicht planen lassen und sich nicht allein durch Gedanken erfüllen. Sie wollen gefühlt, verkörpert und bewusst ins Leben eingeladen werden. In diesem Artikel erfährst du, wie Despacho-Zeremonien – ein uraltes schamanisches Ritual aus den Anden Perus – dich dabei unterstützen können, mit dem Herzen zu manifestieren. Ich nehme dich mit in die Weisheit der Q’ero-Schaman:innen, erkläre, was eine Despacho-Zeremonie ist, warum sie als kraftvolle Form des Manifestierens gilt und weshalb der Neumond eine besonders magische Zeit für innere Ausrichtung und Neubeginn ist. Du erfährst, warum Manifestation dann wirklich wirksam wird, wenn wir nicht nur denken, sondern wieder fühlen – und wie dein Herz dabei zum Kompass werden kann.

Wenn das Herz der Kompass wird: Manifestieren jenseits von Visionboards

Mein Herz wird jetzt noch ganz warm, wenn ich an die letzte Despacho Zeremonie zum Neumond im Steinbock am 18. Januar denke. Der Neumond - bzw. Dunkelmond -  ist die Zeitqualität um Samen zu säen, so wie wir Samen in die dunkle Erde stecken, die dann dem Licht entgegen wachsen. Ein Kreis aus Frauen, jede aus einer anderen Ecke Deutschlands, und trotzdem eng miteinander verbunden - ein Feld, dass sich weit aufgespannt hat und trotz der so unterschiedlichen Mandalas, waren die Wünsche doch so ähnlich. Für Despacho Zeremonien geht es auch um das Fühlen, der Wünsche für die wir die Samen säen. 

Es geht um Wünsche aus dem Herzen, die uns tief berühren. Dafür wir mit verschiedenen Gaben und unseren Intentionen ein Energiefeld und gleichzeitig, ist der Wunsch schon in manifester Form in dem Mandala. Mit jeder neuen Gabe, mit jeder weiteren Blüte, jedem neuem Blatt, mit dem neuen Samen ist Stück für Stück ein einzigartiges Mandala für meine Wünsche entstanden.
Du spürst es vielleicht: ich liebe Despacho-Zeremonien und es ist mir ein Herzensanliegen, diese Zeremonie zu teilen. Zu jedem Neumond öffne ich den Raum für eine gemeinsame Zeremonie - zum Manifestieren und zum Fühlen und Verbinden.

Neumond um Wünsche zu manifestieren
Manifestieren und bewusste Ausrichtung

Der Neumond als Einladung für deine Neuausrichtung

Aber was ist das denn nun alles mit Manifestieren und Neumond und dieser Despacho Zeremonie??

Der Neumond markiert den Beginn eines neunes Mondzykluses und damit auch jeden Monat einen Neuanfang und für uns die Einladung uns neu auszurichten, dass dann wachsen kann, so wie die Mondsichel wächst. Der Vollmond beleutet hingegen unsere Schattenseiten und lädt uns ein, altes Loszulassen, so wie dann auch die Mondsichel abnimmt.

Der Neumond ist also die Zeitqualität zum Manifestieren. Aber was ist Manifestieren eigentlich?
Manifestieren bedeutet, eine innere Absicht oder einen Wunsch bewusst auszurichten, ihn zu fühlen und ihm Raum zu geben, damit er Schritt für Schritt in deinem Leben Gestalt annehmen kann. Es geht darum, Herz, Gedanken und Handeln in die gleiche Richtung fließen zu lassen.

Ich habe lange geglaubt, ich müsste nur klar genug wissen, was ich will.
Visionboards basteln.
Affirmationen sprechen.
Ziele definieren.

Doch mir etwas hat gefehlt. Meine Wünsche blieben oft wie schöne Bilder hinter Glas. Ich konnte sie sehen – aber nicht fühlen. 

Für mich hat Manifestieren sehr viel mit Fühlen zu tun. Daher funktioniert das "negative Manifestieren" über Sorgen so erstaunlich gut für die meisten von uns. Denn die Angst und die Sorgen in Bezug auf was "Schlimmes" passieren könnte, fühlen wir intensiv und sie fühlt  sich sehr real an. Katsching und schon passiert genau das was wir befürchtet haben.  Na.... ertappt?

Was eine schamanische Despacho Zeremonie wirklich ist?

Vielleicht hast du das Wort noch nie gehört. Eine Despacho-Zeremonie ist eine uralte schamanische Ritualform aus den Anden in Peru, überliefert von den Q’ero. Ich durfte ein Teil ihres Wissens und ihrer Traditionen während meiner schamanischen Ausbildung lernen. Die Q’ero verstehen das Leben nicht als etwas, das wir kontrollieren müssen, sondern als ein lebendiges, fühlendes Feld, mit dem wir in Beziehung stehen.

Ein Despacho ist in diesem Sinne eine Opfergabe an das Leben selbst – an Pachamama, die lebendige Erde, und an die geistige Welt. Aber nicht im Sinne von „etwas weggeben, um etwas zu bekommen“. Sondern im Sinne von Ayni – dem heiligen Gleichgewicht von Geben und Empfangen.

In einer Despacho-Zeremonie erschaffen wir ein Mandala auf der Erde oder auf einem Tuch oder einem Bogen Geschenkpapier.
Blüte für Blüte. Samen für Samen. Jede Zutat trägt eine Bedeutung und eine Energie. Während du diese Gaben bewusst in das Mandala legst, bringst du nicht nur deinen Wunsch hinein – du bringst dein Gefühl, deine Sehnsucht, deine Wahrheit hinein. Dein Wunsch wird nicht mehr nur gedacht, er wird gefühlt und bekommt eine Form.

Am Ende wird dieses Mandala rituell dem Universum übergeben - ein Moment des Loslassens  und ein Akt des tiefen Vertrauens.

Wer sind die Q’ero – und warum ihr Wissen so besonders ist

Hoch in den peruanischen Anden lebt die indigene Gemeinschaft der Q’ero – Hüter:innen des uralten Wissens, die Eroberung, Zeit und das Vergessen der modernen Welt überdauert hat. Sie gelten als die letzten Nachfahr:innen der Inka-Bergvölker und leben in tiefer Verbundenheit mit der Erde, den heiligen Bergen und allem Leben.
Ihr Wissen ist nicht in Büchern festgehalten, sondern wird im Gebet, in Zeremonien, in Worten und im Herzen getragen.
Das alte Wissen hat die Eroberung durch die Spanier überlebt hat, weil sie sich in abgelegene Bergregionen zurückzogen und ihre Rituale, Gebete und Zeremonien im Verborgenen weitergaben.

Sie verstehen das Leben nicht als etwas, das wir kontrollieren müssen, sondern als ein lebendiges, fühlendes Feld, mit dem wir in Beziehung stehen. Für die Q’ero ist alles im Leben beseelt. Die Berge, das Wasser, die Pflanzen, der Wind – und auch wir Menschen. Sie sehen uns nicht als getrennt von der Natur, sondern als Teil eines lebendigen, fühlenden Feldes.

Ihr schamanisches Wirken – oft als Andenschamanismus bezeichnet – beruht auf einem zutiefst liebevollen Weltbild:

Wir sind hier, um in Harmonie mit der Erde und mit unserem Herzen zu leben.

Ein zentrales Prinzip dieser Tradition ist Ayni – heilige Gegenseitigkeit.
Es bedeutet so viel "wie heute für dich, morgen für mich". Wenn wir etwas empfangen, dürfen wir auch etwas zurückgeben. Wenn wir etwas bitten, dürfen wir auch Dankbarkeit und Bewusstsein und Opfergaben schenken.

Die Despacho-Zeremonie ist eine der wichtigsten Ausdrucksformen dieses Prinzips. Sie ist wie ein Gebet aus Materie und Gefühl. Ein Weg, mit der Erde, den Kräften der Natur und dem eigenen Herzen in Dialog zu treten.

Wenn wir also ein Despacho machen, verbinden wir uns also nicht nur mit einem Ritual – sondern mit einem jahrtausendealten Bewusstsein, das weiß: Heilung und Manifestation geschehen, wenn wir wieder in Beziehung gehen.

Das bin ich mit Don Santiago. Don Santiago ist ein hochgeschätzer Q'ero-Schamane, ein sogenannter Paqo. Ich habe noch so zuvor einen herzensoffenen, bescheidenen und so weisen Menschen getroffen und es hat mich zutiefst berührt mit ihm zu den heiligen Orten der Inka zu reisen und von ihm zu lernen.

Manifestieren heißt für mich: dem Wunsch ein Gefühl anbieten

In meinen Despacho-Zeremonien geht es nie darum, etwas „zu bekommen“. Es geht darum, einen inneren Raum zu öffnen, in dem etwas entstehen darf. Wenn du fühlst und mit dem Herzen wünschst, statt nur zu denken, verändert sich deine Energie, deine Ausstrahlung, dein Feld - und das Leben antwortet. Vielleicht nicht immer so, wie der Kopf es will. Aber immer auf eine Weise, die dich näher zu dir selbst bringt. 
Und genau das ist für mich wahre Magie.

Herz über Kopf – Manifestiere mit der Kraft deines Herzens

Es gibt diese Momente, in denen wir spüren: So wie es gerade ist, darf es sich verändern. Nicht, weil etwas falsch ist – sondern weil etwas Größeres durch uns hindurch möchte. Oft tauchen diese Momente ganz leise auf: als Sehnsucht, als Unruhe, als ein inneres Ziehen, das wir nicht erklären können.

Für mich ist der Neumond oft so ein Moment. Ein Raum zwischen dem, was war, und dem, was kommen möchte. Und genau dort beginnt für mich wahres Manifestieren. Doch ein Wunsch, den wir nur denken, bleibt im Kopf. Ein Wunsch, den wir fühlen, beginnt zu leben.

Unser Nervensystem, unser Herz, unser Energiefeld reagieren nicht auf Worte – sie reagieren auf Emotion, auf innere Wahrheit, auf Resonanz.

Und genau deshalb liebe ich diese wunderschönen Zeremonien.
Weil sie uns zurück in den Körper holen:
Aus dem Kopf ins Herz.
Aus dem Denken ins Fühlen.
Aus dem Wollen ins Empfangen.
Aus dem Funktionieren zurück zu uns selbst und ins Fließen.

Finde zurück zu dir - Wenn aus einem Ritual ein Raum wird 

Vielleicht hast du beim Lesen gemerkt, dass es bei all dem nicht um Manifestieren im klassischen Sinne geht. Nicht darum, schneller irgendwo anzukommen oder besser zu werden, sondern echter und mehr du. Es geht un um etwas viel Ursprünglicheres:
um Verbindung,
um Tiefe,
um Herzöffnung,
um die Gemeinschaft von uns Frauen,
um das Erinnern an dich selbst.

Die Energie, die in einer Despacho-Zeremonie entsteht – dieses Innehalten, dieses Lauschen, dieses ehrliche Fühlen – endet nicht mit dem Ritual. Sie möchte gelebt werden. Es braucht Räume, in denen wir nicht funktionieren müssen, sondern fühlen dürfen.

Genau aus diesem Gefühl heraus öffnet sich der HERZRAUM
und mit ihm ein Frauenkreis, der am 31.01. beginnt.

Wie bei einer Despacho-Zeremonie geht es auch im Herzraum nicht darum, etwas zu erzwingen. Sondern darum, präsent zu sein.
Zu lauschen. Dem Raum zu vertrauen, der gemeinsam entsteht.

Manchmal leise. Manchmal tief. Aber immer ehrlich.

Wenn dein Herz sich nach Weichheit sehnt,
nach Erdung, nach echter Verbindung, nach Gehalten werden,
dann darf dieser Kreis dein nächster Schritt sein –
nicht schneller-höher-weiter, sondern nach innen.

Der HERZRAUM – dein Ort zum Ankommen

Der Herzraum ist kein weiteres Format.
Kein weiterer Kurs.
Kein weiteres To-Do.
Kein „So wirst du…“.

Er ist ein Ort zum ins Herz Ankommen, zum Sein und für Gemeinschaft - egal wo du gerade stehst.
Ein Raum, in dem du nichts leisten musst.
In dem du nicht erklären brauchst, warum du fühlst, wie du fühlst.
In dem du mit allem da sein darfst, was gerade in dir lebt.

Ein Raum, in dem du gehalten wirst, wo du dich sicher fühlst, wo du mit offenem Herzen ankommen kannst. Ein Raum, in dem du sein darfst – wild und sanft, stark und weich, ohne Masken und dafür mit allem was dich ausmacht. Ein Raum, der dir neue Kraft schenkt, dich nährt und dich bereichert.

Der HERZRAUM ist dein online Raum mit Frauen, die mehr HERZverbindung im Leben wollen - mehr Sinn, mehr Tiefe, mehr Schwesternschaft.

Hier geht es nicht um Selbstoptimierung, sondern um Rückverbindung zu dir, zu deinem Körper, zu deiner (Selbst)Liebe und zu deiner Herzensweisheit und zu anderen Frauen, die genauso fühlen wie du.

Getragen von tiefen schamanischem Wissen, Zeremonien, Meditationsreisen, die dich zu dir selbst führen und dem ehrlichen Austausch von Frau zu Frau entsteht ein Feld, das dich erinnert:
Du bist nicht allein. Und du musst nichts suchen, um ganz zu sein.

📅 Am 31.01. öffnet sich der HERZRAUM zum ersten Mal
mit einem kostenfreien Schnuppertermin zum Kennenlernen.

Wenn du Ruf spürt, kannst du dich bereits auf die Warteliste setzen
und bekommst alle Infos ganz in Ruhe und vorab.

Meine Einladung für dich

Wenn du spürst, dass dein Herz in dieser Zeit besonders viel hält,
möchte ich dich einladen, dir einen Moment nur für dich zu schenken.

📅 Am 31.01.26 öffnet sich der HERZRAUM zum ersten Mal
mit einem kostenfreien Schnuppertermin zum Kennenlernen.

Wenn du den Ruf spürst, kannst du dich bereits auf die Warteliste setzen
und bekommst alle Infos und den Zoom- Link ganz in Ruhe und vorab.

Ich freue mich, dich im HERZRAUM oder bei der nächsten Despacho-Zeremonie zu sehen. Vielleicht möchtest du aber auch ganz individuell schauen? Dann kannst du dir jederzeit ein kostenfreies Herzgespräch vereinbaren.

Über mich

Hi, ich bin Nicole – Mutmacherin, Schamanin und Wegbegleiterin für Frauen im Wandel. Ich öffne Heilräume für deine Transformation und Herzöffnung. Mit Ritualen, Energiearbeit, Achtsamkeit und viel Gefühl unterstütze ich dich dabei, dich mit deiner inneren Kraft zu verbinden und deine eigene Magie (wieder) zu entdecken.

Lass mich dich noch ein Stück begleiten...

Kostenfreies Erstgespräch auf dem Sofa

Herzgespräch

Lerne mich kennen und vereinbare noch heute dein kostenfreies Erstgespräch und erfahre mehr wie ich dich unterstützen kann bei.

Herzpost

Herzpost - Newsletter

2-3x im Monat frische Impulse, Ritualideen, Angebote und ganz viel Herz direkt in dein Postfach. Verpasse keine Blogartikel mehr und lass dich inspirieren.

Selbstliebe Meditation

Selbstliebe Meditation

Mein Geschenk an dich: Hier kannst du dir für 0,-€ eine sanfte Metta-Meditation downloaden, die dir hilft, milde und liebevoll mit dir und anderen zu sein.

Schamanin Nicole öffnet neue Perspektiven

Meine Angebote

Ich biete dir verschiedene Räume für Transformation, Tiefe und Geborgenheit. Egal ob 1:1, in der Gruppe oder als Zeremonie - ich bin für dich da.

Entdecke noch mehr Blogartikel...

In meinen Blogartikeln teile ich mit dir Wissen, Rituale und Geschichten, die dich dabei unterstützen und inspirieren können ein bewussten, achtsames und herzverbundenes Leben zu leben.
Wennn du mehr über Spiritualität, Schamanismus und ein Selbstliebe wissen möchtest – hier findest du alles. Ich veröffentliche zweimal im Monat neue Artikel, also behalte den Blog im Auge für Updates und neue Einblicke.

Kommentar hinzufügen

Kommentare

Anika
Vor 22 Tage

Ohhhh Nicole sooooo schön erklärt.

Ich danke dir soooooo sehr!

Anika